Über das Hanse-Zentrum in Soest

Das Hanse-Zentrum ist eine Pflege-Einrichtung in Soest für Frauen, Männer und Paare. Überschaubare Strukturen, persönliche Begleitung und ein familiäres Umfeld schaffen einen Alltag, der Sicherheit und Gemeinschaft ermöglicht.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen vertieften Einblick in unser Haus, die Wohnform, die Ausstattung, die Lage, das Team sowie wichtige Informationen rund um Preise, Einzug und Mitbestimmung.

Maria Schönberg

Einrichtungsleitung

Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per Mail.

Das zeichnet uns aus

Im Hanse-Zentrum wird Pflege nicht losgelöst vom Alltag gedacht. Persönliche Bedürfnisse, Biografie, Gewohnheiten und vorhandene Fähigkeiten werden in Pflege und Betreuung einbezogen. Fachliche Schwerpunkte liegen unter anderem in der Begleitung von Menschen mit Demenz, sowie der palliativen Versorgung. Der Alltag wird gemeinschaftlich gestaltet und bietet feste Strukturen, Begegnungsmöglichkeiten und Raum für individuelle Bedürfnisse.

Auch regionale und saisonale Speisen, Feste, Gottesdienste, Ausflüge und Kontakte ins Umfeld gehören zum Leben im Haus. So entsteht ein Wohnumfeld, das Geborgenheit vermittelt und gleichzeitig Raum für Individualität lässt.

Unsere Pflege-Einrichtung im Überblick

Leben in Hausgemeinschaften
vertraute Strukturen im Alltag

74 Zimmer
für Frauen, Männer und Paare

68 Einzelzimmer &
6 Paar-Apartments hell
und pflegegerecht ausgestattet

Lage im Hanseviertel
in Soest ruhig und gut erreichbar

Das Hanse-Zentrum ist ein dreigeschossiges Haus mit überschaubarer Größe und familiärem Charakter. Insgesamt verfügt das Haus über 74 Zimmer, verteilt auf sechs Hausgemeinschaften. Diese Struktur schafft Orientierung, kurze Wege und eine persönliche Atmosphäre im Alltag.

Gemeinschaftsflächen, Barrierefreiheit und Technik

Zur Grundausstattung gehören ein Pflegebett, Nachttisch, Kleiderschrank und Sideboard. In Zimmer und Bad befinden sich Notrufanlagen. Zudem sind Telefon-, Satelliten- und Internetanschlüsse möglich.

Für das Gemeinschaftsleben stehen neben der Cafeteria weitere Räumlichkeiten auf den verschiedenen Ebenen des Hauses zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem

  • Wohnküchen in den Hausgemeinschaften
  • Räume für Gruppenangebote und individuelle Beschäftigung
  • ein Andachtsraum
  • ein Raum der Stille
  • medizinische Fußpflege und Friseur
  • eine Waschküche für Kleinwäsche.

Hausgemeinschaften und Wohnbereiche

Das Leben im Hanse-Zentrum ist in Hausgemeinschaften organisiert. Dieses Wohnkonzept stellt nicht allein den Pflegebedarf in den Mittelpunkt, sondern den Lebensalltag der Menschen. Alltagsbegleiter*Innen, Pflegekräfte und weitere Mitarbeitende arbeiten eng zusammen, um professionelle Pflege mit möglichst viel Alltagsnormalität zu verbinden.

So entsteht ein Wohnumfeld, das Gemeinschaft fördert und gleichzeitig Raum für persönliche Bedürfnisse lässt.

Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum Alten- und Pflegeheim Hanse Zentrum

Einzelzimmer und Paar-Apartments

Das Hanse-Zentrum verfügt über 68 Einzelzimmer und 6 Paar-Apartments. Die Einzelzimmer sind mit rund 23 m², die Paar-Apartments mit rund 38 m² großzügig gestaltet. Alle Apartments sind hell, freundlich und pflegegerecht ausgestattet und verfügen über ein barrierefreies Bad.

Eigene Möbel und vertraute Einrichtungsgegenstände können dabei helfen, die neue Umgebung persönlicher zu gestalten und ein Zuhause-Gefühl zu schaffen.

Lage & Umfeld – grün, zentral und gut erreichbar

Das Hanse-Zentrum liegt im Soester Hanseviertel in einer überwiegend verkehrsberuhigten Wohnlage. Ein Einkaufszentrum, eine Bäckerei, eine Reinigung sowie Filialen von Sparkasse und Volksbank sind in rund 15 Minuten zu Fuß erreichbar.

Bushaltestellen befinden sich in den umliegenden Seitenstraßen, etwa fünf Minuten vom Haus entfernt. Von dort fahren regelmäßig barrierearme Busse in Richtung Innenstadt. Gegenüber liegt zudem der Campus der Fachhochschule Südwestfalen mit öffentlicher Mensa.

Die Lage des Hauses verbindet ruhiges Wohnen mit einer guten Erreichbarkeit. Das erleichtert Besuche durch Angehörige und Bezugspersonen und unterstützt die Einbindung in das soziale Umfeld.

Leitbild, Philosophie und Trägerin

Trägerin des Hanse-Zentrums ist die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Menschen mit ihrer eigenen Biografie, ihren Bedürfnissen und ihren Fähigkeiten. Pflege und Betreuung orientieren sich an den Grundsätzen von Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde.

Unser Ziel ist es, Sicherheit zu geben, Selbständigkeit so weit wie möglich zu erhalten und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Bewohnerinnen und Bewohner angenommen und gut begleitet fühlen. Fachliche Kompetenz, Einfühlungsvermögen, christliche Nächstenliebe und ein respektvoller Umgang prägen das tägliche Miteinander.

Team – wer im Haus wofür verantwortlich ist

Im Hanse-Zentrum sind Zuständigkeiten klar zugeordnet. Die Hausleitung verantwortet unter anderem Qualitäts-, Beschwerde- und Vertragsmanagement. Die Pflegedienstleitung ist Ansprechpartnerin für Pflegemanagement und berät zu Themen wie Einzug, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Finanzierung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Pflegegrad.

Der Soziale Dienst begleitet Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige im Alltag, organisiert Betreuungsangebote und unterstützt bei sozialen und organisatorischen Fragen. Die Verwaltung hilft bei Korrespondenz mit Kassen, Ämtern und Sozialhilfeträgern sowie bei Anträgen und allgemeinen Abläufen.

Preise – transparent und nachvollziehbar

Die monatlichen Kosten für einen Platz in der stationären Pflege setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dazu gehören Pflege, Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und Ausbildungsumlage. Je nach Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse mit einem festen monatlichen Zuschuss. Gern erläutern wir Ihnen die Zusammensetzung transparent und verständlich – telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch.

Einzelzimmer

Pflegegrad Heimentgelt Pflegekasse Eigenanteil
1
4.251,20 €
131,00 €
4.120,20 €
2
4.833,13 €
805,00 €
4.028,13 €
3
5.346,92 €
1.319,00 €
4.027,92 €
4
5.882,92 €
1.855,00 €
4.027,92 €
5
6.124,15 €
2.096,00 €
4.028,15 €

Bei Sondenernährung reduziert sich der Verpflegungssatz auf 12,69 € täglich. Ggf. können zusätzliche Kosten für Inkontinenzmaterial entstehen. Je nach Aufenthaltsdauer kann sich der Eigenanteil durch gesetzliche Leistungszuschläge zusätzlich reduzieren. Änderungen der Entgelte bleiben vorbehalten. (Stand: Januar 2025)

Leistungsentgelte der Kurzzeitpflege

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich begrenzte Form der stationären Pflege. Sie kann Angehörige entlasten, wenn die Versorgung zu Hause vorübergehend nicht sichergestellt werden kann oder nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend Unterstützung benötigt wird.

Leistungsentgelte in der stationären Pflege

Die aktuellen Leistungsentgelte der stationären Pflege haben wir für Sie übersichtlich zusammengestellt. So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Kostenstruktur sowie die jeweiligen Eigenanteile.

Orientierung für den Einzug

In unserer Einzugsmappe finden Sie die wichtigsten Informationen und Ansprechpartner*innen auf einen Blick – von Bezugspflege und Nachtdienst über Öffnungszeiten der Verwaltung bis hin zu Hausordnung, Post, Wäsche und Medikamentenversorgung. Laden Sie das Dokument als PDF herunter und nutzen Sie es als praktische Orientierung für Ihren Start bei uns.

Beirat der Bewohnerinnen und Bewohner

Mitbestimmung hat im Hanse-Zentrum einen festen Stellenwert. Der Beirat der Bewohnerinnen und Bewohner vertritt die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner und wird bei Entscheidungen mit einbezogen, die das Leben im Haus betreffen. 

Dazu gehören unter anderem

  • Alltags- und Freizeitgestaltung
  • Leistungen der Unterkunft
  • Betreuung und Verpflegung
  • Änderungen der Hausordnung
  • bauliche Maßnahmen
  • Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit mit Prüfungsinstanzen.

So wird sichergestellt, dass die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner aktiv berücksichtigt werden.

Edith Brechtken

Rita Koch

Renate Lehwald

Margitta Potrikus

Bewohnerin

die nicht benannt und gezeigt werden möchte.

Echte Stimmen. Echte Einblicke.

Das Hanse-Zentrum lässt sich nicht allein über Leistungen beschreiben, sondern auch über die Erfahrungen der Menschen, die hier leben und arbeiten. Rückmeldungen von Angehörigen sowie Eindrücke aus dem Alltag geben Einblicke in das Leben im Haus. Bilder und Berichte zeigen, wie Gemeinschaft, Pflege und Miteinander im Hanse-Zentrum tatsächlich erlebt werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Haus auch für Menschen mit eingeschränkter Orientierung gut geeignet?

Das Hanse-Zentrum ist so gestaltet, dass Orientierung im Alltag erleichtert wird. Flure und Ebenen sind farblich gekennzeichnet. Von den Zimmern aus führen die Wege in Richtung Gemeinschaftsbereich. Das unterstützt die Orientierung und kann den Bewohnerinnen und Bewohnern zusätzliche Sicherheit im Alltag geben.

Für den Einzug benötigen wir in der Regel folgende Unterlagen:

  • Krankenversichertenkarte
  • Schreiben der Pflegekasse über den Pflegegrad
  • Kostenzusage für die Kurzzeit- oder Verhinderungspflege
  • Kostenübernahme vom Sozialamt
  • Rentenbescheide
  • Beihilfebescheide
  • Befreiungskarte
  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Schwerbehindertenausweis
  • aktueller Medikamentenplan
  • Personalausweis oder Befreiungsnachweis zur Personalausweispflicht

Zum Einzug benötigen wir einen aktuellen Medikamentenplan. Für die ersten Tage sollten die benötigten Medikamente aus der Häuslichkeit mitgebracht werden.

Bitte beachten Sie dabei: Medikamente in Tropfenform dürfen nur in ungeöffneten Originalverpackungen mit Verschluss-Siegel mitgebracht werden. Bereits geöffnete Packungen dürfen wir nicht verwenden. Tabletten müssen sich noch im Blister befinden; bereits vorbereitete oder gestellte Tabletten dürfen ebenfalls nicht übernommen werden.

Die Pflegefachkräfte richten die Medikamente anschließend entsprechend des Medikamentenplans. Die benötigten Rezepte werden bei den Hausarztpraxen angefordert und die Medikamente über die zuständigen Apotheken geliefert.

In der stationären Pflege besteht die Möglichkeit, die Wäsche über eine externe Dienstleistung waschen zu lassen.

In der stationären Pflege organisieren Bewohnerinnen und Bewohner Fernsehen und Telefon in der Regel selbst.

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