Pflege im Hanse-Zentrum in Soest
Im Hanse-Zentrum verbinden wir fachliche Qualität mit persönlicher Begleitung, festen Strukturen und einem Alltag, der sich an den Menschen orientiert. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über unser Pflegeverständnis, unsere Pflegeformen sowie wichtige Informationen zu Aufnahme, Einzug, Vorsorge und häufigen Fragen.
Unser Pflegeverständnis
Im Hanse-Zentrum stehen Menschen mit ihrer eigenen Biografie, ihren Bedürfnissen und ihren Fähigkeiten im Mittelpunkt. Pflege und Betreuung orientieren sich nicht an starren Abläufen, sondern an dem, was im indivduellen Alltag benötigt wird. Unser Ziel ist es, Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten, Sicherheit zu geben und Lebensqualität zu fördern.
Dazu gehören eine aktivierende Pflege, ein respektvoller Umgang und eine Begleitung, die vorhandene Ressourcen berücksichtigt. Angehörige werden, wenn gewünscht, einbezogen. Gewohnheiten, persönliche Wünsche und individuelle Bedürfnisse finden dabei besondere Beachtung.
Ressourcen stärken
Teilhabe ermöglichen
Ganzheitlich begleiten
Verlässliche Ansprech- partner*innen
Achtsamkeit im Alltag
Qualität sichern
Unsere Pflegeformen
Im Hanse-Zentrum bieten wir verschiedene Pflegeformen an, um auf unterschiedliche Lebenssituationen und Unterstützungsbedarfe eingehen zu können. Dazu gehören die vollstationäre Pflege ebenso wie Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege.
Kurzzeitpflege
Zeitweise Entlastung mit verlässlicher Begleitung
Wenn die Versorgung zu Hause vorübergehend nicht möglich ist – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei einer akuten Veränderung – bieten wir für einen begrenzten Zeitraum ein sicheres und professionell betreutes Umfeld. Unsere Kurzzeitpflege verbindet fachliche Kompetenz mit klar strukturierten Abläufen und persönlicher Zuwendung. Dabei legen wir Wert darauf, dass sich Bewohnerinnen nicht nur gut versorgt, sondern umfassend begleitet fühlen. Ein geregelter Tagesablauf sowie eine bedarfsgerechte Unterstützung schaffen Stabilität und Sicherheit.
Vollstationäre Pflege
Ein Zuhause mit Sicherheit, Nähe und fachlicher Kompetenz
Ein Zuhause mit Sicherheit, Nähe und fachlicher Kompetenz
Wenn dauerhaft Unterstützung im Alltag erforderlich ist, braucht es vor allem einen Ort, der Sicherheit vermittelt. In der vollstationären Pflege im Hanse-Zentrum in Soest bieten wir Bewohnerinnen ein Zuhause mit professioneller Pflege, klaren Strukturen und einem Team, das aufmerksam zuhört und im Alltag präsent ist. Unsere Begleitung orientiert sich an der Lebensgeschichte, an Gewohnheiten und an dem, was individuell Halt gibt. Im Mittelpunkt stehen nicht allein Versorgung, sondern Lebensqualität, Struktur und das gute Gefühl, gesehen und ernst genommen zu werden.
Hausgemeinschaften und Alltag
Im Hanse-Zentrum findet Pflege nicht losgelöst vom Alltag statt. Das Leben im Haus ist in überschaubaren Hausgemeinschaften organisiert. Dadurch entstehen vertraute Strukturen, feste Bezugspunkte und ein Alltag, der nicht anonym wirkt. Gemeinschaft, Begegnung und Orientierung. Haben dabei einen hohen Stellenwert.
Pflegekräfte, Alltagsbegleitung und weitere Mitarbeitende arbeiten eng zusammen. So wird pflegerische Unterstützung mit einem Alltag verbunden, der möglichst viel Normalität, Teilhabe und persönliche Ansprache ermöglicht.
Demenz und besondere Bedarfe
Im Hanse-Zentrum begleiten wir Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Dazu gehören auch Menschen mit demenziellen Veränderungen, mit einem erhöhten Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit sowie mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen. Dabei ist uns wichtig, die individuelle Situation jeder Bewohnerin und jedes Bewohners genau wahrzunehmen und die Pflege und Begleitung entsprechend anzupassen.
Orientierung und Sicherheit im Alltag
Orientierung ist ein wesentlicher Bestandteil von Wohlbefinden und Sicherheit. Deshalb ist unser Haus so gestaltet, dass Wege nachvollziehbar und Gemeinschaftsbereiche gut auffindbar sind. Farblich gekennzeichnete Flure und Ebenen unterstützen dabei, sich im Alltag besser zurechtzufinden. Gleichzeitig helfen vertraute Abläufe, wiederkehrende Bezugspunkte und persönliche Ansprache dabei, Sicherheit zu vermitteln.
Auch in Situationen, in denen pflegerische Unterstützung zunächst abgelehnt wird oder Unsicherheit spürbar ist, setzen wir auf eine sensible und bedürfnisorientierte Begleitung. Oft helfen kleinschrittige Unterstützung, Ruhe und eine sorgfältige Einschätzung der jeweiligen Situation.
Palliative Begleitung
Auch in schweren Krankheitsphasen ist uns eine verlässliche, würdevolle und zugewandte Begleitung besonders wichtig. Im Hanse-Zentrum gehört die palliative Versorgung deshalb zum pflegerischen Selbstverständnis. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und Menschen in belastenden Lebenssituationen achtsam zu begleiten.
Advance Care Planning (ACP)
Vorsorge, die entlastet
Mit der gesundheitlichen Vorsorgeplanung, der ACP, werden Wünsche für mögliche zukünftige gesundheitliche Situationen erfasst. Diese Wünsche werden klar dokumentiert und verlässlich festgehalten. So entsteht Sicherheit für die Bewohner*in, für Angehörige und für das Team, das im Ernstfall handeln muss. ACP ist ein freiwilliges Angebot.
Was ACP beinhaltet
Um den Wünschen und Vorstellungen der Bewohner*innen und ihren Angehörigen zum Lebensende zu jedem Zeitpunkt entsprechen zu können, und das Altern und Sterben in Sicherheit und Würde zu ermöglichen, bieten wir die Vorausplanung der gesundheitlichen Versorgung, auch „Advance Care Planning“ (ACP) genannt, an. ACP ist ein strukturierter, begleiteter Prozess. Persönliche Werte, Wünsche und Grenzen im Hinblick auf medizinische und pflegerische Maßnahmen werden gemeinsam besprochen. Ziel ist es, Entscheidungen vorausschauend zu treffen – nicht erst in einer akuten Krise. Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht oder Notfallbogen können in Gesprächen mit Bewohner*innen entwickelt und erstellt werden. Auf diese Weise bleibt der eigene Wille handlungsleitend, auch wenn eine Bewohner*in vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr selbst entscheiden kann.
Aufnahme und Einzug
Der Einzug in eine Pflege-Einrichtung bringt viele organisatorische und persönliche Fragen mit sich. Uns ist wichtig, diesen Schritt transparent zu begleiten und frühzeitig Orientierung zu geben. Wir unterstützen Sie bei allen wichtigen Themen rund um Aufnahme und Einzug und stehen Ihnen beratend zur Seite.
Einzugsmappe
Damit alle wichtigen Informationen gebündelt vorliegen, stellen wir Ihnen eine Einzugsmappe zur Verfügung. Sie unterstützt dabei, die ersten Schritte rund um Aufnahme und Einzug strukturiert zu planen sowie wichtige Unterlagen, Hinweise und Abläufe nachvollziehbar zusammenzustellen. So erhalten zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige eine verlässliche Orientierung.
Pflegegrad und Kosten
Welche Leistungen übernommen werden und wie hoch der Eigenanteil ausfällt, hängt unter anderem vom Pflegegrad und von der jeweiligen Pflegeform ab. Gern erläutern wir im persönlichen Gespräch, welche Kosten zu erwarten sind, welche Leistungen die Pflegekasse übernimmt und welche Unterlagen dafür benötigt werden. So schaffen wir frühzeitig Klarheit für Ihre weitere Planung.
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Fragen der Vorsorge sollten möglichst frühzeitig bedacht werden. Eine Vorsorgevollmacht sowie eine Patientenverfügung helfen dabei, den eigenen Willen festzuhalten und wichtige Entscheidungen für zukünftige Situationen vorzubereiten. Im Hanse-Zentrum greifen wir diese Themen sensibel auf und unterstützen dabei.
Häufige Fragen zur Pflege
Ist auch nachts Personal im Haus?
Ja. Auch in der Nacht ist qualifiziertes Personal im Haus, damit die Versorgung und Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit sichergestellt ist.
Wie wird der Antrag für die Kurzzeit- und Verhinderungspflege gestellt?
Viele Pflegekassen stellen auf ihren Internetseiten passende Antragsformulare zum Download bereit. Alternativ können die Unterlagen auch direkt bei der Pflegekasse angefordert werden. Für den Antrag werden in der Regel Angaben zur versicherten Person, zum gewünschten Zeitraum, zum Grund des Aufenthalts und zur Pflege-Einrichtung benötigt.
Wie geht das Hanse-Zentrum mit pflegerischer Ablehnung oder Unsicherheit um?
Solche Situationen kennen wir aus dem Pflegealltag. Unsere Mitarbeitenden sind darauf vorbereitet, sensibel und bedürfnisorientiert zu begleiten. Oft hilft es, Unterstützung kleinschrittig anzubieten und die betroffene Person so weit wie möglich selbst mit einzubeziehen.
Kann ein Zimmer nach der Kurzzeitpflege weiterhin genutzt werden?
Die Zimmer werden nicht unmittelbar nach dem Ende der Kurzzeitpflege neu belegt. Wenn der Platz weiterhin benötigt wird, sprechen Sie uns bitte frühzeitig an. Dann schauen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt.
Wie erfolgt die Medikamentenversorgung im Haus?
Zum Einzug benötigen wir einen aktuellen Medikamentenplan. Für die ersten Tage sollten die benötigten Medikamente aus der Häuslichkeit mitgebracht werden. Danach richten die Pflegefachkräfte die Medikamente entsprechend des Medikamentenplans und stimmen die weitere Versorgung mit Hausarztpraxen und Apotheken ab.