Trägerin

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. (EFHiW) ist ein Mitgliederverband, ein Trägerverein und eine zertifizierte Einrichtung der evangelischen Erwachsenenbildung. Sie hat ihren Sitz in Soest/Westfalen. Die EFHiW versteht sich als Partnerin der Evangelischen Kirche von Westfalen für gemeindebezogene Frauenarbeit und wird von dieser als freies Werk der Kirche anerkannt und gefördert.

Zum Mitgliederverband gehören 38 Bezirks-, Stadt- und Synodalverbände, in denen sich fast 45.000 Frauen in 1.100 Ortsgruppen zusammengeschlossen haben. Als Trägerin verantwortet die EFHiW 19 Einrichtungen in der Pflegeausbildung, Alten- und Behindertenhilfe, der Bildungsarbeit sowie in der Anti-Gewalt-Arbeit. Die Themen „Parteilichkeit für Frauen“, „Geschlechtergerechtigkeit“ und „Gewalt“ sind in allen Arbeitsfeldern der EFHiW Querschnittsthemen. Der Frauenverband will zu einer Gesellschaft beitragen, in der eine demokratische Kultur, der Schutz der Würde aller Menschen und die Gewährung von Menschenrechten selbstverständlich sind. Er gestaltet seine Arbeit bildungsorientiert, gemeindebezogen und sozial-diakonisch in der Verpflichtung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Die EFHiW weiß sich eingebunden in die weltweite Ökumene.

Die Mitgliederversammlung der EFHiW wählt einen Vorstand, der, bezogen auf die Einrichtungen, zugleich die Funktionen eines Aufsichtsrates erfüllt. Die Gesamtleitung des Vereins liegt bei der Leitenden Pfarrerin, die, bezogen auf die Einrichtungen, zugleich die Funktion der Geschäftsführerin wahrnimmt. Der eingetragene Verein arbeitet auf der Grundlage einer Satzung (VR 70341, Amtsgericht Arnsberg), die zuletzt am 11.10.2019 aktualisiert wurde. Vorstand gem. § 26 BGB ist Pfarrerin Birgit Reiche.
Die EFHiW ist Mitglied der Diakonie RWL (Rheinland/Westfalen/Lippe) als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.

Pflege schließt die Förderung der Gesundheit, Verhütung von Krankheit und die Versorgung und Betreuung kranker, behinderter und sterbender Menschen ein.
Weitere Schlüsselaufgaben der Pflege sind Wahrnehmung der Interessen und Bedürfnisse, Förderung einer sicheren Umgebung, Forschung, Mitwirkung in der Gestaltung der Gesundheitspolitik sowie im Management des Gesundheitswesens und in der Bildung.
Dieser Definition von Pflege sieht sich die EFHiW verpflichtet.

Seit 1907 ist der Frauenverband Anbieterin von Ausbildung und Weiterbildung in der Pflege, seit 1911 am Standort Soest, seit 2007 am Standort in Hamm. Die EFHiW verantwortet die Arbeit in drei stationären Altenhilfe-Einrichtungen.
>> www.frauenhilfe-westfalen.de

Unser Leitbild

Im Hanse-Zentrum werden Mitbestimmung und Teilhabe, Individualität und Selbstbestimmtheit geachtet und respektiert.
Ein Leben in Gemeinschaft wird gefördert.

Leitbild Anknüpfungspunkt aller pflegerischen Maßnahmen und aller Betreuungsangebote sind die individuellen Möglichkeiten, Stärken, Fähigkeiten und die Fertigkeiten der Bewohner*innen. Sie sind Ausgangspunkt der individuellen Pflege und Betreuung. Angehörige werden hinzugezogen. Soziale Kontakte der Bewohner*innen werden innerhalb und außerhalb der Einrichtungen unterstützt und gefördert.

Das pflegerische Angebot ist auf die Bedürfnisse der bei uns Lebenden ausgerichtet.
Frauen, Männer und Paare mit Erkrankungen aus dem dementiellen Formenkreis (Demenz, Alzheimer, etc.) werden mit Kompetenz betreut. Die Bewohner*innen sollen in den Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützt und gefördert werden, mit dem Ziel, so lange wie möglich ein individuelles Höchstmaß an Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit zu erhalten bzw. sie dazu zu befähigen, ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit wiederzuerlangen.

Die Pflege schwerkranker und sterbender Bewohner*innen wird individuell palliativ begleitet in enger Zusammenarbeit mit externen Partner*innen – Ärzt*innen, Therapeut*innen - sowie Sozialdiensten, wie z.B. der Hospizbewegung.

Seelsorgliche, geistliche und spirituelle Angebote sind Teil des Lebens in den Einrichtungen. Über Art und Umfang der Inanspruchnahme dieses konfessionell übergreifenden Angebotes entscheiden die Bewohner*innen selbst.

Pro Pflege

Weitere Hinweise zur Arbeit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. im Bereich Pflege finden Sie unter www.propflege.org.

Sicherheit schenken - Türen öffnen

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